Haupgang
Pörkökthuhn von Oma
Wir brauchen

2 mittelgroße Zwiebeln
2 SL Schmalz (z.B. aus Ente)
1 SL süßer gemahlener Paprika
2 St. Lorbeerblatt
3 St. Piment
4 St. ganzer Pfeffer
ca. 600 g entknochene Hähnchenkeule (z.B. aus Lidl)
ca. 1 L Brühe (oder Bouillon)
100 ml süße Sahne
100 ml saure Sahne
50 ml kaltes Wasser
2 SL feines Mehl


Zeitmaschine

Dieses Schmankerl gehört in die Gruppe der Besonderheiten, dank denen wir in der Zeit reisen können. Und sogar bis in die Kindheit, wenn Oma-Hotel vom Herzen immer ein Schmankerl vorbereitet hatte.


Was damit

Auf Schmalz fein geschnittene Zwiebel rösten. Ganz ruhig bisschen anbrennen lassen, bis Karamell gelb-braun ist. Temperatur niedriger lassen, Paprika zugeben und sofort rühren. Man darf nicht wanken, sonst kann Paprika bitter bleiben. Also, ich erlebte es noch nicht, es könnte angeblich sein. Nach dem Umrühren geschnittene Stücke von Hähnchekeule zugeben, Temperatur erhöhen und schnell braten, das ist Pörkölt-Grund. Mit siedender Brühe angießen, damit wir Fleisch zudecken und nichts mehr. Lorbeerblatt, Piment und ganzen Pfeffer zugeben und langsam kochen, bis Fleisch fein ist. Es dauert ca. 20-30 min. – hängt von Qualität des Fleisches ab. Indem süße, saure Sahne und 50 ml kaltes Wasser mischen und 2 volle SL Mehl zugeben, glatt mischen und in Pörkölt zugeben. Sieden lassen und wenn es nötig ist, salzen.
Mit Nocken (aus grobem Mehl und Wasser; im Salzwasser gekocht) mit Knödel oder Teigwaren servieren.

Autor: hucko